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ZELTWEG NEWS:     Grundsteuer !!

Sehr geehrter Herr Freitag,

aus Sicht der Stadtgemeinde Zeltweg wurde der offene Forderungsbetrag Ihrerseits als Eigentümer der Liegenschaft vollständig beglichen. Die gegenseitigen Forderungen der Miteigentümer fallen nicht in den Zuständigkeitsbereich der Stadtgemeinde Zeltweg. 

Mit freundlichen Grüßen Mag. Christian Stürzlinger , Leitung Finanzabteilung

=======================================================================ZELTWEG NEWS:

UNBEDINGT ANGEBEN: ZAHLUNG MIT VORBEHALT,

UND BUCHUNG NICHT AUF PRIVATKONTO!!!

     Weitere Info für unsere Gäste folgt ausführlich !


Nach mehreren posting an Mag. Stürzlinger stellte sich bei einem telefonat heraus, dass die Überweisung im Oktober 2019 auf mein PRIVATKONTO verbucht wurde!

Stürzlinger-damit gilt diese Tourismusinteressentenbeitrag in der Höhe von € 50,00 vom 04.09.2019 für die Stadtgemeinde Zeltweg als beglichen.

30.09.2020 10:21 Uhr haben sich sieben BESCHÄFTIGTE der Stadtgemeinde Zeltweg: Reichold,Wassertheurer,Maurer,Rohner,Pichler,Herzl,Kaipel, damit auseinander Gesetzt .....

     und jetzt frag ich mich wieso man nicht meine


              Zahlungsbelege sehen will ?


 

WICHTIG für alle Privatvermieter:

€ 50,00 wurden mit Vorbehalt - Tourismusabgabe für 2019 an die Stadtgemeinde Zeltweg bereits bezahlt und nun noch einmal überwiesen:

Interessanterweise habe ich bei der Stadtgemeinde ein Privatkonto :

Also, nicht noch einmal auf mein Privatkonto verbuchen,

da ich diesen Betrag nicht zum dritten mal überweisen werde !

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Die Stadtgremeinde Zeltweg ist leider für unsere Gäste mangels Tourismusverband

nicht mit diversen Gästevorteils Karten beteiligt.

Div. Informationen folgen!

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ZELTWEG NEWS:

         "WASSERZÄHLER  JAHRE NICHT AUSGEWECHSELT !
EA-Bescheid: Wasser
EA-Bescheid: Kanal
Rechtsmittelbelehrung: Sie haben das Recht, gegen diesen Bescheid das Rechtsmittel der Berufung einzubringen. Die Berufung ist innerhalb eines Monats nach der Zustellung dieses Bescheides bei der Post aufzugeben oder schriftlich bei der bescheidausstellenden Gemeinde einzubringen.
Die Berufung hat keine aufschiebende Wirkung, das heißt, dass durch Einbringung einer Berufung die Wirksamkeit des angefochtenen Bescheides nicht gehemmt und insbesondere die Einhebung und zwangsweise Einbringung einer Abgabe nicht aufgehalten wird(§ 254 BAO).

Gemeinde:
Lastschriftanzeige
Gegen diese Zahlungsaufforderung (Lastschriftanzeige) steht Ihnen der Rechtsbehelf des Einspruchs zu. Ein Einspruch ist innerhalb der nichtverlängerbaren Frist von 2 Wochen nach Zustellung dieser Zahlungsaufforderung schriftlich in jeder technisch möglichen Form bei der Gemeinde einzubringen.
Wird ein Einspruch fristgerecht eingebracht, tritt diese Zahlungsaufforderung außer Kraft und wird die gegenständliche Abgabe mit Bescheid festgesetzt, andernfalls ist diese Zahlungsaufforderung vollstreckbar.
*Anmerkung:
Dieser Rechtsmittelbehelfshinweis gilt nur für die Festsetzung der laufenden Kanalbenützungsgebühren (§8 Abs 3 Stmk. KanalabgG), die laufenden Wassergebühren (§ 5 Absatz 7 Stmk.GemeindewasserleitungsG) und die Abfallgebühr (§ 13 Abs 6 StAWG) wenn diese nicht bereits mittels Bescheid festgesetzt wurden.

Der EA-Bescheid: Wasser und Kanal  mit gleicher Post ist deshalb unverständlich und nicht angebracht da mit der Lastschriftsanzeige  die Zahlungsaufforderung nicht außer Kraft gesetzt wird.

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WEITERE  ZELTWEG NEWS:

Die Stadtgemeinde Zeltweg hat den Wasserzähler 1999 installiert. Es wird die problemlose Nutzungsdauer mit 5 Jahren gewährleistet. Bescheid vom Bgm. L. /M. Die Stadtgemeinde hat es versäumt den Wasserzähler im Zeitraum 1999 – November 2020 mindestens 4 mal zu Eichen oder auszuwechseln und damit eine Gewährleistung für diesen Wasserzähler und in der Folge für die Berechnung zu garantieren.

Der Stadtverantwortliche wurde von mir gefragt, ob die Stadtgemeinde trotz Rechnungslegung zuerst prüft oder ob ich ohne Prüfung der Stadtgemeinde den hohen Betrag über € 2569,64 termingemäß bezahlen soll? -

Der Stadtverantwortliche wollte oder konnte meine mehrmalige Frage des Bezahlens nicht mit

"Wir Prüfen zuerst", sondern beantwortete "Mit gleich Bezahlen" !!

NEWS :

ZELTWEG NEWS
          "WASSERZÄHLER  JAHRE  NICHT AUSGEWECHSELT" ! .... das Zahlst wenn du jährlich deine m3 angibst, pünktlich unverständliche Gemeindevorschreibungen bezahlst und dann beschuldigt wirst, du wolltest den Zähler nicht auswechseln lassen...



Im kontrollierten Zeitraum durch Selbstablesung zwischen 11.Juli 2020 bis 15.August 2020 sind nachweislich 466m3 Wasser durch diesen Zähler geronnen. In gemessenen 35 Tagen rinnen pro Tag 13,314 m³, pro Tag 24 Stunden in der Stunde 0,554m3 Wasser !

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11.08.2019, "Österreich am Sonntag"

Da Meldet sich eine Wiener Wohnungsbausprecherin SPÖ zu Wort.

Viele Privatanbieter stellen ihre Räumlichkeiten auch bei der MotroGP zur Verfügung und kassiern Geld dafür.

Frau Wohnbausprecherin : Es gibt Gemeinden die kassieren per Bescheid schon vorher Geld für die Vermietung bevor man Räumlichkeiten Vermieten kann!

Gemeinde Zeltweg hat schon vor der Vermietung  € 219,00 per Bescheid als Tourismusabgabe verlangt! Wäre interresant wohin das Geld verbucht wurde?

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Ein Problem sind Trittbrettfahrer, die nicht korrekt registrierte Zimmer Anbieten. ??

sagt der Tourismus Obmann aus Zeltweg!!

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DIE HÖCHSTEN GEBÜHREN IN DER Stadtgemeinde,  in der Steiermark !!

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Es wird in Zeltweg ohne Bauansuchen umgebaut!!

Für das Bauamt der Gemeinde Zeltweg war es so in Ordnung und wurde nachträglich bewilligt.

Die darauf erfolgte Berufung wegen Ortsbildverschandelung wurde abgewiesen.

Der Berufungswerber wurde vom Gemeinderat mit einer Ordnungsstrafe von € 242,00 belegt.

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Gemeinde Zeltweg 1/4 Jährlich Abgabenforderungen : IN ARBEIT!!

Die Abgabenforderungen sind bis zum Fälligkeitstag zu entrichten.

Werden Abgabeforderungen nicht bis zum Fälligkeitstag bezahlt,

sind sie ohne weitere Mahnung vollstreckbar.

Überdies tritt die Verpflichtung zur Entrichtung eines Säumniszuschlages und eine Mahngebühr ein.

GRUNDSTEUER B

WASSERVERBRAUCHSABGABE Verbrauch per m3   €   2,090

(Zeltweg um 74% höher als in Knittelfeld)

WASSERMESSERMIETEN                                      €   6,730

KANALBENÜTZUNGSGEBÜHR     Verbrauch per m3   €   3,300

(Zeltweg um 78% höher als in Knittelfeld)

In den Jahren 2012 und 2013 wurden die Gebühren Wasser  um  44,0 %

                                                                   und für Kanal um  50,6 % erhöht.


MÜLLABFUHRGEBÜHREN         Verrechnung ohne Abholung          € 23,38    € 93,50

      

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                                                    Zeltweg, 19.02.2019

Stadtgemeinde ZELTWEG: Betrifft: Verständigung über die Bestellung eines Vertreters

EW_AZ: 170-2-0941/6, EZ: 451, KG: 65038, GST-Nr.: .388


Sehr geehrter Herr Freitag!

Sie sind Miteigentümer des im Betreff genannten Grundstückes. Kommen mehrere Personen für die Erfüllung abgabenrechtlicher Pflichten in Betracht, so kann die Behörde, solange und soweit eine Namhaftmachung eines gemeinsamen Bevollmächtigten nicht erfolgt, gem § 81 Abs. 2 BAG eine dieser Personen zum Vertreter für alle Miteigentümer (mehrere Eigentümer, z.B auch Ehegatten) bestellen.

Ab sofort wird der Gesamtbetrag der Grundsteuer nur mehr dem genannten Vertreter vorgeschrieben. Somit ist die Aufteilung der Grundsteuer entsprechend den Anteilen im Grundbuch von den Miteigentümern selbst durchzuführen.

Das bisher das im Betreff angeführte Liegenschaftseigentum kein gemeinsamer Vertreter hinsichtlich der Grundsteuereinhebung, sowie der Hausbesitzabgaben namhaft gemacht worden ist, werden Sie,

Herr

Freitag Erwin

als Vertreter mit Wirkung für die Gesamtheit bestellt.



Mit freundlichen Grüßen

   Der Bürgermeister

HERMANN DULLNIG


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Durch  die Vielfalt des internationalen medialen Angebotes haben wir beschlossen, keine Mediengeräte in unseren Ferienwohnungen anzubieten. 

Jedoch kann ein COMPUTER

für e-mails, und zum Surfen im www-Internet  zur Verfügung gestellt werden:

                  ACER" Laptop mit externa 5220 mit Windos 10 , und hp - Maus um

                                       Gerätemiete pro Tag € 5,00

                            

sowie ein  Jet-Drucker, auf Anfrage mit 

                  Gerätemiete pro Tag € 5,00  und zzgl. pro TJ Seite schwarz € 0,30

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2021 NEWSLETTER:

Sie können die Website mithilfe einer QR-Code App direkt mit Ihrem Smartphone öffnen. =====================================================================

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Können sie sich noch nicht für eine TERMIN-RESERVIERUNG entscheiden, Speichern Sie bitte unsere Home page und Sie können die TOP-TERMINE per Handy abfragen und gegebenenfalls auch von unterwegs mit der jeweiligen Veranstaltungs-mail Adresse Buchen.   

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Wir sagen DANKE an Dietrich Mateschitz  👏

                            Moto GP bis 2025 fix! 😄

Am Qualifying-Samstag des „myWorld Motorrad Grand Prix von Österreich 2019“ unterzeichneten

DORNA CEO Carmelo Ezpeleta und Dietrich Mateschitz

die Vertragsverlängerung bis 2025.

Mit Action direkt an der Rennstrecke und den Live-Übertragungen bei ServusTV

dürfen sich die heimischen Fans

auch in den nächsten Jahren auf MotoGP hautnah freuen!

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Der Red Bull Ring im Portrait
Länge des Kurses: 4,318 Kilometer
10 Kurven (7 Rechtskurven, 3 Linkskurven)
Strecken-Charakteristik: zahlreiche Steigungen und Bergab-Passagen, maximale Steigung 12 %,

maximales Gefälle 9,3 %
Höchstgeschwindigkeit (in der Formel 1): rund 300 km/h
Besondere Herausforderung:

die Spitzkehre nach der Bergauf-Geraden,

wo von 300 auf 70 km/h heruntergebremst werden muss.


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                Zurück in der Hölle

Nach der Premiere in Portimäo folgt am Sonntag das Comeback der Formel 1 in Imola

Dort, wo die "Königsklasse" vor 26 Jahren mit den Todesfällen von Senna und Ratzenberger die schwärzesten Tage erlebte

Der Tag, an dem die Sonne vom Himmel fiel!" So beschrieb Gerhard Berger jenen 1.Mai 1994, als die Ikone Ayerton Senna in der damals ultraschnellen Tamburrello-Kurve sein Leben ließ. Nur 24 Stunden nachdem Roland Ratzenberger in der Variante Villeneuve tödlich verunglückt war.

Die Formel 1 war tief geschockt...

 


     DER ERSTE POPSTAR DER FORMEL 1

Vor 50 Jahren starb der Rennfahrer Jochen Rindt beim Training zum Grand Prix von Monza wegen eines Materialfehlers. Posthum wurde der 28-jährige Steirer Weltmeister.

Jochen Rind  war der vielleicht erste Popstar der Formel 1 - auch wenn oder gerade weil er nur 28 Jahre werden sollte. Sein Leben war kurz. Aber in dieser kurzen Zeit lebte er seinen Traum und verfolgte ein einziges Ziel: Formel -1-Weltmeister zu werden. Dafür war die steirische Motorsport-Ikone auch bereit, jedes Risiko einzugehen. Dabei war Rind streng genommen gar kein Österreicher. Geboren wurde er 1942 Mainz. Sein Vater war Deutscher, seine Mutter Österreicherin. Als seine Eltern 1943 bei einem Bombenangriff in Hamburg ums Leben kamen, nahmen ihn seine steirischen Großeltern auf. Er blieb Deutscher, doch fuhr er mit Österreichischer Rennfahrerlizenz und fühlte sich stets als Europäer. Den Entschluss, Rennfahrer zu werden, fasste Rind als 21-Jähriger beim Besuch des Nürburgrings. 1961 ging er nach England, um dort Anschluss an die internationale Motorsportszene zu finden.  Mit viel Selbstbewusstsein im Gepäck stellte er dort sein großes Talent unter Beweis und stieg rasch zum Star auf. Bereits 1965 stand Rindt auf dem Siegespodest des 24-Stunden-Klassikers in Le Mans, in der Formel 1 jedoch fehlte ihm lange das siegfähige Auto. Erst der geniale, aber waghalsige Konstrukteur Colin Chapman sollte ihm dieses bereitstellen. Erste Siege stellten sich ein und im zweiten Jahr bei Lotus hatte Rind bereits beim Heimatrennen auf dem Österreichring mit 45 Punkten alle Chancen auf den Titel. Ein gutes Gefühl hatte Rind bei seiner Zeit bei Lotus aber nie: " Bei Lotus kann ich Weltmeister werden oder sterben", sagte er vor seiner Vertragsunterzeichnung.  Er sollte Recht behalten: Denn beim Grand Prix von Italien in Monza kam es beim Trainingslauf in der Parabolica zur Tragödie: Rind krachte aufgrund einer gebrochenen Bremswelle in die Leitschienen und starb. Und wurde doch unvergesslich

"STERNSTUNDEN UND DRAMEN AM RING"

Wir danken der "KRONEN ZEITUNG" für diesen spannenden und historischen Rückblick

des "Österreich Ring" , der gegenüber unserer Ferienwohnungen mit dem ersten Renn-und Pressebüro begann und in der Folge zum "RED BULL Ring" wurde und der auch mich an viele Einzelheiten des Fahrerlagers im Flughangar 1, wo wir Kinder uns damals zu den "Stars" durchgekämpft haben. Oder die Erinnerung an das Sammeln von Cola-Flaschen bis zum Ansichtskarten-Verkäufer am "Neuen Österreich Ring" u.v.m. und nun der Versuch, als Ferienwohnungs-Vermieter die Begeisterung der internationalen Gäste zu teilen und sie mit guten Informationen zu versorgen, um ihren Aufenthalt bei uns zu einem top-Jahresereignis zu machen und sie damit auch zum Wiederkommen zu veranlassen.

Unsere Hausgäste erhalten gerne einen Abzug dieser interessanten Historie in "der Krone"!

„Krone“- Journalist Ernst Trost titelte über den „Wanderzirkus der donnernden Motoren“, schrieb:

Wer sind diese Menschen? Wer steckt soviel Geld in diese kostspieligen Boliden? Was treibt die Männer dazu, mit fast 160 Stundenkilometern über die raue und brüchige Betonpiste des Zeltweger Militärflughafens zu rasen?“

Einer, der große Summen zahlte, war Rob Walker. Er ließ sich die Anteile aus dem Johnny-Walker-Whisky-Erbe auszahlen und hielt einen Rennstall. Die Fahrer, mittendrin Jochen Rindt, waren gerne hier, auch wenn viele über die schlechte Bahn schimpften-wie Jim Clark: „Sie ist holprig und schlecht für die Maschinen. Hier kann alles kaputtgehen.“

Nur neun Fahrer sahen das Ziel. Der Sieg ging an Lorenzo Bandini. Was blieb, war die Kritik an der Fahrbahn. Die Steiermark verlor den WM-Status, der Ruf nach einer permanenten Rennstrecke wurde lauter, fand letzlich Gehör. Doch bis zum nächsten Rennen dauerte es bis 1970.

C.Kothgasser Kronen Zeitung

          Spaghetti in der Formel 1-Box!

Rührende Erinnerungen an die Kindheit. Der Formel 1-Zirkus in den 80er-Jahren zu Gast in Spielberg. Für die Kinder aus der Umgebung damals der Höhepunkt des Jahres. Weltstars zum Angreifen. Ikonen wie Keke Rosberg, Nigel Mansell oder Nelson Piquet sprangen in ihrer Freizeit im Knittelfelder Freibad ins Wasser, Niki Lauda unterschrieb unkompliziert Autogramme bei einer Tankstelle in Zeltweg.

Am Donnerstag vor dem Rennen durften die Kids gratis durch die Boxenstraße schlendern, als Andenken gab`s von Teammanagern Poster, kleine Geschenke und Abziehbilder von Zigaretten-Sponsoren.

Kurzer Besuch beim leider viel zu früh verstorbenen Jo Gartner in der Osella-Box. Der Wiener war beim 400. Grand Prix der Geschichte 1984 ebenfalls am Start, sein italienischer Teamkollege Piercarlo Ghinzani freute sich über die jungen Fans. „Wollt ihr Spaghetti?“, lud er die Kinder aus Pausendorf ein, „kommt esst was!“ Schade, dass es damals noch keine Handy-Fotos gab..

Kinder mussten für das Rennen keine Tickets kaufen, Einheimische kannten die Schleichwege. Ein Taschengeld von 100 Schilling (knapp über sieben Euro) reichte für das Wochenende aus. Inklusive erschwindeltem Besuch auf der Haupttribüne. Die Bilder nach Laudas Heimtriumph 1984 sind ewig im Kopf verankert. Für die Kinder war es der Grand Prix übrigens erst am Montag am Abend vorbei. Pfandflaschen sammeln auf dem Ring, das Geld für die restlichen Ferien war gesichert.

Anfang Juli kehrt die Formel 1 nach Spielberg zurück. Mit zwei Geisterrennen, hermetisch abgeschotteten Stars. Statt in alten Gasthäusern und Bauernhöfen logieren Lewis Hamilton & Co. in von Didi Mateschitz errichteten Luxushotels.

Viele Veränderungen, doch eines blieb gleich: Der Mythos um die Formel 1 in der Obersteiermark wird immer ungebrochen sein.

Peter Moizi

peter.moizi@kronenzeitung.at

               Die schwärzeste Stunde

1975 forderte das Rennwochenende in Zeltweg zwei Todesopfer- Niki Lauda machte mit Platz sechs großen Schritt in Richtung Titel

Die Geschichte des Österreich-Grand-Prix ist auch eine voller Dramen und Tragödien- ihr wohl schwärzeste Stunde erlebte die hochgeschwindigkeitsstrecke im Jahr 1975. Schon im Training crasthe Wilson Fittipaldi in der Rind-Kurve schwer und brach sich das Handgelenk. Ein bitterböser Vorgeschmack für den Rennsonntag: Im Morgentraining platzte am Penske-March von Mark Donohue bei 260 km/h der linke Vorderreifen - der Amerikaner prallte gegen die Leitplanken, wurde durch die Drahtzäune hochgeschleudert und blieb 70 Meter hinter der Böschung am Zaun hängen. Donohue verstarb Tage später im Grazer LKH - auch Streckenposten Manfred Schaller aus Klagenfurt erlag im Spital seinen Verletzungen, nachdem er von Wrackteilen getroffen worden war.

Beim Grand Prix selbst goss es dann wie aus Kübeln - in runde 29 wurde aus Sicherheitsgründen abgebrochen. Sieger Vittorio Brambilla crashte seinen Boliden noch in der Ehrenrunde, für den Italiener sollte Zeltweg der einzige Sieg seiner Karriere bleiben. Niki Lauda rettete beim Heimrennen noch „Pole“ auf seinem nicht für Regen ausgelegten Ferrari noch Rang sechs ins Ziel und baute seinen Vorsprung in der WM sogar noch aus – den fehlenden halben Punkt für den Weltmeistertitel holte er dann in Monza mit Rang drei.

Marcus Stoimaier

           Ein Abschied beim Comeback

1997 gastierte die Formel 1 wieder in Spielberg – das letzte Heimrennen von Gerhard Berger

Eher wird der Berger Weltmeister, als dass Österreich je seinen Grand Prix zurückkriegt.

„Zehn Jahre nach diesem Ausspruch war der Ärger beim Formel-1-Zampano Bernie Ecclestone offenbar verflogen. Am 21.September 1997 feierte die Formel 1 nämlich iehre Rückkehr nach Spielberg. Der A1-Ring war die modernste Rennstrecke der Welt- und die Massen brannten aufs Comeback: Schon am Samstag waren 60.000 an der Strecke – am Renntag sogar 130.000. Ihre Sympathien galten natürlich vor allem Gerhard Berger. Dem Tiroler wurde vor dem Start in seinen letzten  Österreich-GP eine besondere Ehre zuteil, und er bekam seine „Berger-Kurve“.

Glück hat dies dem Benetton-Piloten leider nicht gebracht: Aufgrund eines Computer-Fehlers musste er aus der Boxengasse starten und wurde nur Zehnter. Der Triumphator war Jacques Villeneuve – der Kanadier fing in Folge sogar noch Michael Schumacher ab und krönte sich zum Champion.

Marcus Stoimaier

              „100er“ mit dem Bruder

Michael und Ralf Schumacher schrieben im Jahr 2003 am A1-Ring in Zeltweg Sportgeschichte

Feuerteufel saß dem Teufelskerl im Nacken

Zeltweg der A1-Ring-ein Ort, wo so oft Geschichte geschrieben wurde. Viel mehr noch am 18.Mai des Jahres 2003. An diesem denkwürdigen Tag feierte ein gewisser Michael Schumacher in der Steiermark-beim letzten F1-Rennen am Ring für elf lange Jahre – einen „feurigen „ Sieg. Sein Ferrari hatte beim Tank Stopp in der 23. runde plötzlich Feuer gefangen. „Vielleicht haben die Mechaniker gedacht, mir war kalt“, konnte die Legende später, nach seinem zweiten sieg in Serie in Zeltweg, doch milde lächeln...

Beim Start war aber Gänsehaut angesagt: Denn gemeinsam mit seinem um sieben Jahre jüngeren Bruder Ralf war Michael Schumacher in Zeltweg das 100. Mal an der Startlinie in der F1 gestanden! Das schnellste Brüderpaar schrieb Sportgeschichte! „ Mein Bruderherz wird mir das Leben schwer machen“, hatte Michael prophezeit, der aber immer nur von einem Bruderduell, nie von einem Bruderlrieg“sprach. Es wäre ohnehin ein sehr ungleicher gewesen: Bis zum Österreich-GP 2003 hatte Ralf „Jahrhundertfahrer“ Michael einmal (!) in einem Rennen geschlagen-just in der Steiermark 1997, als Ralf Fünfter, Michael Sechster wurde. Einmal war Ralf schneller im Qualifying. Michael? Hielt damals schon die 53 Polepositions!

Willi Weber, der gemeinsame Manager der beiden „Schumis“, war dieser Tage gefragt worden: Kannst du dir Michael und Ralf in einem Team vorstellen?“ Antwort: „Nein, weil das keiner bezahlen könnte! Und außerdem wär`s unmöglich, weil dann müßte ja einer der beiden verlieren!“

Georg Kallinger

              Comeback trieb Bernie die

                     Tränen in die Augen

Mehr als eine Sternstunde, geht das Formel-1-Rennen in Spielberg am 22.Juni 2014 als eine Geburtsstunde in die Ring-Geschichtsbücher ein.

Nämlich die Geburt des „Red Bull Rings“! Elf lange Jahre nach dem letzte WM-Lauf kehrte die Königsklasse wieder ins Aichfeld zurück – dafür hatte Didi Mateschitz mit seinem „Projekt Spielberg“ alles auf Hochglanz poliert. Der „Alpine Wing“, das neue Medien-Center für 500 Journalisten, lockte TV-Teams wie CNN in die Steiermark; neue Fußgängerbrücken, Randsteine neu bemalt, in die Rasenflächen wurde das grüne Herz Österreichs symbolisch für die Steiermark hineingemäht – sogar am Flughafen in Graz wurde man von einem Formel-1-Boliden begrüßt...

  „Schon bei der Herfahrt hatte ich das Gefühl, ich komme nach Hause“, schwärmte ein sentimentale Bernie Ecclestone damals im Gespräch mit Reporter-Legende Heinz Prüller. „Ein GP, der nicht mehr verloren gehen darf, ich mache meine Verträge ja immer für 35 Jahre! Es ist der charmanteste Grand Prix des Jahres.“ Der 2014 mit einer Machtdemonstration von Mercedes endete: Nico Rosberg vor Lewis Hamilton. „Ich habe die Stimmung - im Auto gespürt“, sollte der Deutsche nach dem Rennen sagen. „Diese Publicity ist unbezahlbar für unser Land“ - Mercedes-Aufsichtsratschef Niki Lauda. Der heuer beim Corona-Comeback am Ring leider fehlt.

Georg Kallinger

                  Sie gingen nach Hause

Bei der Premiere auf dem Österreichring war alles in Rindt-Ekstase

Nach Pech des Lokalmatadors „flog“ Ickx vor 100.000 zum Sieg

Mit den beiden Verstappen-Heimsiegen auf dem Red Bull Ring war in den letzten beiden Forme-1 Saisonen für Dr. Helmut Marko „Ostern und Weihnachten“ zugleich - dennoch wird der Grand Prix von Österreich 1970 für den Motorsport-Berater von Red Bull in puncto Emotionalität immer den Spitzenplatz behalten: „Die Begeisterung bei der Premiere auf dem neuen Österreichring war unglaublich, denn Jochen Rindt hat die WM angeführt. Als er dann in Runde 22 ausgeschieden ist, sind 80% der Zuschauer vor Rennschluss nach Hause gegangen.“

Jochen Rindt war 1970 auf dem Höhepunkt, kam nach seinem Sieg in Hockenheim als WM-Leader zu seinem Heimrennen und brannte mit seinem Lotus am Freitag bereits eine Rekordrunde  in den Asphalt, holte die Poleposition. Ganz Österreich war im PS-Fieber – es war der Auftakt zum rot-weiß-roten Motorsport-Hype.

100.000 Benzinbrüder fieberten am Sonntag bei glühender Hitze dem Sieg des Popstars aus Graz (der 1964 seinen ersten Österreich-GP fuhr) entgegen, doch in Runde 22 kam der kalte Guss: „Plötzlich war der Motor weg“, knurrte Rindt, der zusehen musste, wie der Belgier Jacky Ickx vor Regazzoni einen Ferrari-Doppelsieg fixierte.

Drei Wochen später verunglückte Rindt im Qualifying für den GP von Monza tödlich, wurde dank seiner fünf GP-Siege aber dennoch Weltmeister. Als erster Österreicher – und als erster Fahrer posthum.

Volker Silli

        Der erste Streich des „Professors“

Rekordsieger Alain Prost gewann 1983 auf Renault erstmals in Spielberg

Gegen die Turbos war Hausherr Niki Lauda chancenlos

Rekordsieger Alain Prost holte 1983 im Renault den ersten seiner drei Siege in Spielberg

Der aktuelle Blitzbesuch von Renault schmeckt Red Bull gar nicht


Das Formel-1-Team von Renault spult augenblicklich auf dem Red Bull Ring mit alten Autos Testfahrten für den Saisonstart am 5.Juli ab, was Red Bulls-Motorsportberater Dr. Helmut Marko aus Konkurrenzgründen gar nicht schmeckt. Der Renault-Besuch weckt aber auch Erinnerungen an den ersten Österreich-Triumph des Spielberger Rekordsiegers Alain Prost.

Der vierfache Weltmeister (1985, 1986, 1989, 1993), der gleich dreimal auf dem Österreichring zugeschlagen hat und später von Frankreichs Staatspräsident Mitterrand zum Ritter der Ehrenlegion geschlagen wurde, holte den ersten Steiermark-Erfolg 1983 mit Renault. 85 und 86 gewann er mit McLaren.

1983 war die Ära der „Turbos“, und der „Professor“ (wie der Taktiker genannt wurde) ging mit 42 Punkten als WM-Leader ins Rennen. Allerdings nur aus Reihe drei hinter den Ferraris von Tambay und Arnoux.

100.000 Fans sahen ein Superspektakel mit einem strahlenden Prost und einen frustrierten Patrick Tambay, der bis zur 23. Runde vorne lag, bei einem Überholmanöver von Jarier aber um den Sieg gebracht wurde. Dass dem zweiten Favoriten Rene Arnoux 15 Runden vor Ende der der vierte Gang ausfiel, war für Prost der Schlüssel zum Sieg.

Chancenlos war Niki Lauda beim letzten Auftritt mit dem alten Ford-Cosworth-Motor. Rang sechs war fast heldenhaft, dennoch stöhnte Niki: „Das Schönste diesmal war das Aussteigen aus dem alten Hund!“

PS: Trotz 14 Punkten Vorsprung nach Spielberg blieb Prost 1983 in der WM nur Rang zwei hinter Piquet.

Volker Silli

              Häkkinen als fliegender Finne

Spielberg-GP 1999: David Coulthard erlebte seinen Albtraum

Ferrari und Irvine siegten


Michael Schuhmacher war nach seinem Silverstone-Unfall mit einem gebrochenen Fuß out.

Alles blickte in Spielberg nun auf die Favoriten von McLaren: Mika Häkkinen und David Coulthard.

Alles lief nach Plan, das Silberpfeil-Duo startet aus dar ersten Startreihe. Doch dann das große Missgeschick: In der zweiten Bergauf-Kurve wollte Coulthard innen am Finnen vorbei, berührte Häkkinen aber und drehte diesen um. Alle Fahrer zogen an Mika vorbei. Der Finne versuchte nun das Unmögliche, startete eine furiose Aufholjagd und flog fast noch zum Sieg. Häkkinen wurde letztlich hinter Coulthard und dem Überraschungssieger Eddie Irvine (Ferrari) Dritter.

Bei der Pressekonferenz war Coulthard geknickt: „Ich habe in Spielberg meinen Albtraum erlebt. Ich bin meinem Teamkollegen hineingefahren und bin hinter einem Ferrari Zweiter geworden.“

C. Kothgasser


                Falsche Töne am Ring

Von 1975 bis 1977 war die Zeit der Premierensieger in Spielberg

Regen-Roulette, ein Bartträger, „Zorro“ & ein Hymnen-Chaos


Spielberg – ein Ort für außergewöhnliche Serien. Wie jene von 1975 bis 1977, als die Premierensieger jubelten:

Vittorio Brambilla überstand 1975 im March ein lebensgefährliches Regen-Roulette. „Abbrechen, bevor es Tote gibt!“, forderten Bernie Ecclestone und Luca Montezemolo. Sensationssieger Brambilla riss am Zielstrich die Arme hoch, worauf sein March in die Boxenmauer krachte..


1976, als Niki Lauda nach dem Nürburgring-Crash im Spital lag, siegte der vollbärtige Ire John Watson. Die Wetten liefen heiß, Watson musste versprechen: Wenn ich den ersten GP gewinne, ist der Bart ab!“ Angestachelt vom Spielberg-Triumph gewann Watson glatt rasierte in Long Beach – mit einem Weltrekord! Vom 22. Startplatz auf eins!


1977 die nächste Premiere durch das unheimliche „Shadow“-Team mit Teamchef Don Nichols, der immer nur mit schwarzem Hut durch die Boxen schritt - „Zorro“, in Spielberg! Sein Fahrer hieß Alan Jones. „Dick und schnell“, sagt Niki Lauda über ihn. Eher kein Siegertyp. Denkste! Jones gewann – 20,13 Sekunden schneller als Niki.


Bei der Siegerehrung schaute der Australier dann aber drein: Weil niemand eine CD mit der Hymne Australiens vorbereitet hatte, befahl Rennleitner Toni Wieser schlagfertig: Spielt`s halt was Englisches“ So erklang am Ring dann „Happy Birthday“.

Georg Kallinger


Die Stallorder-Farce:

“Schumi“ bedankt sich bei Barrichello

   und schenkte ihm sogar den Pokal.

Es war wohl der größte Skandal der F1-Geschichte in Spielberg

Die Teamorder-Affäre von Ferrarie als Drama für Barrichello und Fans

Michael Schumacher gab den „gestohlenen“ Pokal am Podest weiter


Die Gazetten überschlugen sich, die deutsche „Bild-Zeitung“ titelte vom „Sieg der Schande“. Die Fans waren enttäuscht, fühlten sich betrogen. Die spanische „As“ schrieb: Ferrari verwandelt die Formel 1 in eine Witzveranstaltung.“ Und auch die italienische „Gazzetta dello Sport“ polterte: Ferrari ruiniert alles. Diese Entscheidung ist Selbstmord.“ Auch 18 Jahre nach dem großen Skandal von Spielberg ist die Ferrari-Stallorder von 2002 in den Köpfen der Formel-1-Fans immer noch sehr präsent.

Dass damals der sicher geglaubte Sieger Rubens Barrichello, der 2002 das gesamte Spielberg-Wochenende dominierte und schneller war als alle anderen, nach der letzten Kurve noch seinen Teamkollegen Michael Schumacher für den Sieg vorbeiziehen lassen musste, empfanden so viele schlichtweg als Farce. Obwohl die Stallorder damals offiziell ja nicht verboten war.


DER „hässlichste Sieg“


Barrichello konnte einem leidtun. Vor allem, da ein derartiger „Platzwechsel“ bei der Scuderia nicht das erste Mal passiert war. Bereits ein Jahr zuvor mußte der Brasilianer in Österreich mit seinem Kollegen die Plätze tauschen, damit „Schumi“ Zweiter statt Dritter wurde. Damals passierte auch der bekannte Funkspruch von Teamchef Jean Todt: „Rubens, let Michael pass for the Championship.“ Also: Lass Michael für die Weltmeisterschaft vorbeiziehen. 2002 ging es aber sogar um den Sieg. Die Münchner Abendzeitung resümierte nach dem Rennen: „Schumis hässlichster Sieg.“

Ferrari und Schumacher ernteten für die Stallorder von der Ehrenrunde über die Podiumszeremonie bis hin zur Pressekonferenz ein Pfeifkonzert. Gerhard Berger, damals BMW-Sportdirektor, schimpfte:“Ein Kasperletheater!“ Auch wegen der Szene am Podium: Schuhmacher reichte den Siegerpokal an Barrichello weiter und bugsierte diesen auf das oberste Treppchen. Der Weltverband FIA verdonnerte Ferrari daraufhin zu einer Strafe von einer Million Dollar. Ein Jahr später war die Stallorder verboten.


Christoph Kothgasser


„Der wichtigste Sieg in meinem Leben“

Es war die rot-weiß-rote Sternstunde auf dem Ring! Nicki Lauda siegte als bisher einziger Österreicher beim Heim-Grand-Prix in Zeltweg.

Niki Lauda gegen alain Prost hieß das Duell um die WM-Krone 1984

Der Österreicher träumte vom ersen Formel-1-Heimsieg in Zeltweg

Es war ein schweißtreibender Kampf, aber der Grundstein zum Titel


Rund 150.000 Fans verwandelten den Ö-Ring an diesem Sonntag in ein wahres Tollhaus. Und ebenjenes kochte in Runde 29 erstmals über, „Erzrivale“ Prost flog mit seinem MP4/2-Auto in der Rind-Kurve von der Strecke. Die Bremsen streikten. Lauda, nun an zweiter Stelle, setzte zur Jagd auf Nelson Piquet im Brabham an. Knapp nach der halben Renndistanz war es so weit. Lauda erwischte die Schikane besser, zog auf und davon. Doch nur zwei Runden später der Schock – der vierte Gang brach. Ich wollte eigentlich schon aufgeben, nur noch in die Box kommen. Aber weil es mir zu weit zum Hatschen war, hab ich im Getriebe herumgestochert, und plötzlich war der zweite Gang da, dann auch noch der fünfte„ , erzählte Lauda noch Jahre danach in geselligen Runden.


Und mit einem Mal begann das Kämpferherz des Österreichers wieder kräftig zu schlagen. Für Lauda musste es die Hölle gewesen sein – doch nach dem frenetischen Jubel, der ihm entgegengeschlagen war, fand er humorvolle Worte, um diese letzten Runden zu beschreiben.  „ Ich bin nur noch herumgegurkt, aber der Piquet glaubte, dass ich ihn nur häkern, nur mit im spielen will, und hat mich daher nicht mehr angegriffen.

Zwei Monate später stand Lauda mit einem Vorsprung von einem halben Punkt Vorsprung auf Prost zum dritten mal in seine Karriere als Weltmeister fest. „Für mich war Zeltweg der wichtigste Sieg in meinem Leben“. Nicht weil ich als Österreicher in Österreich gewonnen habe, sondern weil ich mit diesem Erfolg den Grundstein zum WM-Titel gelegt habe.“


Richard Köck


Wir danken für diesen interessanten Rückblick der „STERNSTUNDEN und DRAMEN am RING „ der  „Krone“- und den Journalistischen Verfassern Herrn  Ernst Trost, Christoph Kothgasser,  Peter Moizi, Marcus Stoimaier, Richard Köck, Volker Silli und Georg Kallinger die uns auch die Veröffentlichung unentgeltlich erlaubt haben.

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          Die 10 größten Piloten aller Zeiten


               1. MICHAEL SCHUMACHER


GEBOREN: 3. Jänner 1969 in Hürth,

NATION: Deutschland

FORMEL-1-DEBÜT: Erster Start beim Grand Prix von Belgien 1991,

Letzter Start: Grand Prix von Brasilien 2012

F1-TEAMS: 1991 Jordan, 1991-1995 Benetton, 1996-2006 Ferrari, 2010-2012 Mercedes  

WM-BILLANZ: Weltmeister 1994, 1995, 2000, 2001, 2002, 2003 und 2004

STATISTIK: 307 Starts; 91 Siege; 68 Poles und 155 Podestplätze


                                   Genie im Grenzbereich


Von seinen Fans vergöttert, von den Gegnern oft verdammt – nicht nur wegen seiner sieben Weltmeistertitel ist Michael Schumacher die Nummer 1 in der Geschichte der Formel 1


Sieben Weltmeistertitel, 91 Grand-Prix-Siege, 5111 Führungsrunden - (noch) kein anderer hat mehr erreicht in der Geschichte der Formel 1. Sogar für Lewis Hamilton, der heuer bei den Titeln gleichziehen könnte, ist Michael Schumacher „der Größte aller Zeiten“.

Der Deutsche war nicht nur ein genialer Pilot, er trieb auch die Entwicklung voran: Nach zwei Titeln in Folge mit Benetton wechselte er 1996 zu Ferrari, das seit Jody Scheckter 1979 auf einen Fahrer-Titel wartete. Im Jahr 2000 war es so weit: Schumacher holte mit den Italienern seinen dritten Titel, weitere vier in Serie folgten.

Ein Genie im Grenzbereich: So fuhr er etwa im Training regelmäßig über die Curbs, sogar sein Team wunderte sich lange darüber. Später stellte sich heraus „Schumi“ schliff so den Unterboden ab, konnte das Auto tieferlegen und holte damit fast eine Zehntel pro Runde heraus.

Doch er ging noch weiter – und „Schummel-Schumi“ war geboren: schon beim ersten Titelgewinn 1994 hatte er beim Finale in Adelaide Rivale Damon Hill abgeräumt. 1997 rammte er Jacques Villeneuve im finalen Titelduell in Jerez – voller Punkteabzug inklusive. Unwürdig auch das Schauspiel in Spielberg 2002, als er den Sieg per Stallorder von Rubens Barrichello erbte und seinen Ferrari-Kollegen bei der Siegerehrung aufs oberste Stockerl holte. So skrupellos Pilot Schumacher war so herzlich wurde Mensch Michael von vielen beschrieben.

Seit dem 29. Dezember 2013 aber ist alles anders: Bei einem Skiunfall bei Meribel zog er sich Kopfverletzungen zu, über seinen Zustand wird blos gemunkelt, nur engste Freunde haben Kontakt. Dennoch ein Hoffnungsschimmer aus der Familie, der Fans hoffen lässt: Sohn Mick ist Kandidat für die Königsklasse.


Stefan Burgstaller       


              2. AYERTON SENNA  


STECKBRIEF: AYERTON SENNA DA SILVA

GEBOREN: 21.März 1960 in Sao Paulo,

Verunglückt beim GP von San Marino in Imola, 1. Mai 1994

NATION: Brasilien

FORMEL-1-DEBÜT: Erster Start beim Grand Prix von Brasilien 1984;

Letzter Start: Grand Prix von San Marino 1994

F1-TEAMS: 1984 Toleman, 1985-1987 Lotus, 1988-1993 McLaren, 1994 Williams  

WM-BILLANZ: Weltmeister 1988, 1990, 1991

STATISTIK: 161 Starts; 41 Siege; 65 Poles und 80 Podestplätze


Rennfahrer sterben, Legenden nie!


Mit nur einem Satz lässt sich beschreiben, von Ayerton Senna ausgegangen ist.


Mit einer Sekunde stand die Motor-sport-Welt still. Mit seinem letzten Herzschlag setzte auch der PULS der PS-Welt aus …


Es war der 1. Mai 1994, als Ayerton Senna in der Tamburello-Kurve von Imola in die Mauer knallte und tödlich verunglückte.“Mir wurde gesagt, er habe seinen Kopf bewegt, alles schien okay. Als ich später die Bilder sah, wusste ich, dass es das letzte Zucken eines Sterbenden war“, beschrieb Fahrerkollege Martin Brundle die Szenen, die die Welt erschütterten. „Es macht mich heute noch krank, dass das Rennen danach wieder gestartet wurde“, meinte der Brite. Es war ein Unfall, der ganz Brasilien in ein Tränenmeer stürzte. Denn kaum etwas  hatte den Menschen  am Zuckerhut so sehr das Leben versüßt, wie ein Sieg ihres Idols. Ayerton der Magische“, wie er genannt wurde, konnte eine ganze Nation – und darüber hinaus – verzaubern. Millionen begleiteten den Sarg auf  seiner letzten Fahrt durch Sao Paulo. Jeder, der ein Herz hat, muss noch 26 Jahre später beim Betrachten der Bilder eine Gänsehaut bekommen. Sein Tod veränderte die Formel 1 nachhaltig, die Sicherheit wurde verstärkt.

Aber Senna war mehr als eine PS-Legende, mehr als nur ein dreifacher Weltmeister. Senna war ein tiefgläuiger Christ, der oft in der Bibel las. Ein Mensch mit Ausstrahlung, der ohne Worte andere verzaubern konnte. Wenn er mit leiser Stimme sprach, hörten die Leute zu. Noch heute laufen Senna-Fan-artikel besser als viele von aktuellen F1-Teams.

Auf der Strecke war er gnadenlos, seine Duelle mit Alain Prost sind legendär.

Heute wäre er 60 Jahre. Vor allem Brasilien könnte ihn gut gebrauchen. Er wäre einer, der den Menschen in der Corona-Krise mit über 60.000 Toten Hoffnung schenken würde. Aber vor 26 Jahren hat das Herz dieser Hoffnung aufgehört zu schlagen.


Markus Neißl   


                   3. LEWIS HAMILTON


STECKBRIEF: LEWIS CARL DAVIDSON HAMILTON

GEBOREN: 7.Jänner 1985 in Stevenage

NATION: Vereinigtes Königreich

FORMEL-1-DEBÜT: erster Start beim Grand Prix von Australien 2007

FORMEL-1-TEAMS: 2007-2012 McLaren, 2013-2020 Mercedes

WM-BILLANZ: Weltmeister 2008, 2014, 2015, 2017, 2018 und 2019

STATISTIK: 250 Starts; 84 Siege; 88 Poles und 151 Podestplätze


IDOL FÜR JUNG UND ALT


Als zehnjähriger Knirps legte Lewis Hamilton den Grundstein zu seiner Weltkarriere

Am Sonntag startet der Brite in Spielberg die Jagd auf Michael Schumacher

Legende auch abseits der Rennstrecke


Eines Tages möchte ich für Ihr Team fahren und Formel-1-Weltmeister werden!“ Legendäre Worte, die der zehnjährige Knirps Lewis Hamilton 1995 dem damaligen McLaren-Teamchef  Ron Dennis auf einer Motorsportgala in England entgegengeschleuderte....

13 Jahre später war dieser Traum Realität geworden – Hamilton gewann im McLaren seinen ersten WM-Titel. Nach dem von Niki Lauda initiierten Wechsel von Mercedes wuchs Lewis endgültig zum Weltstar, der am Sonntag in Spielberg bereits zur Jagd auf Rekord-Weltmeister Michael Schumacher (sieben Titel) ansetzen wird.

Sagt was er sich denkt

Doch „King Lewis“, der gerne durch sein schrilles Outfit mit Goldschmuck, Tattoos und Hingucker-Frisuren aufzufallen vermag, ist nicht nur auf der Rennstrecke eine Legende. Er, der es 2007 als erster schwarzer Rennfahrer in die Formel-1-Startaufstellung geschafft hat, wurde weltweit zum Idol für jung und Alt. Auch weil er es sich bei heißen Themen – im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen – nie zurückhält, sagt, was er sich gerade denkt.

Egal, ob es um den Kampf gegen den Plastikmüll in den Weltmeeren oder den  Tierschutz geht – oder wie zuletzt vor knapp zwei Wochen, als er bei einer friedlichen Anti-Rassismus-Demonstration im berühmten Londoner Hyde Park teilgenommen hat – mit einem Pappdeckel mit dem Slogan „Black Lives Matter“ („Schwarze Leben zählen“) in den Händen und mit einem T-Shirt mit der Aufschrift „Black is a Vibe“ (Schwarz ist ein Gefühl) bekleidet. Ich war stolz darauf, mein schwarzes Erbe anzuerkennen und zu unterstützen. Ich war aber auch sehr froh, als ich hörte, dass unser Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung heuer von Mercedes so stark unterstützt wird.


Richard Köc

                 4. JUAN MANUEL FANGIO


                gilt bis heute als einer der besten Fahrer der Geschichte.


STECKBRIEF

JUAN MANUEL FANGIO

GEBOREN: 24.Juni 1911 in Balcarce

Gestorben: 17.Juni 1995 in Buenos Aires

NATION: Argentinien

AUTOMOBIL-WM: Erster Start:GP von Großbritanien 1950;  Letzter Start: GP von Frankreich 1958

KONSTRUKTEURE: 1950-1951 Alfa Romeo; 1953-154 Maserati; 1954-1955 Mercedes; 1956 Ferrari; 1957 Maserati; 1958 Scuderia Sud America.

WM-BILLANZ: Weltmeister 1951, 1954, 1955, 1956, 1957

STATISTIK: 51 Starts; 24 Siege; 29 Poles und 35 Podestplätze


Der große El Maestro

Juan Manuel Fangio war ein Phänomen der Formel 1

Dabei wäre er fast Fußballer geworden

In Kuba wurde er Opfer einer Entführung


Von 51 Formel-1-Grand-Prix hat Fangio zwischen 1950 und 1958 gleich 24 gewonnen – eine Erfolgsquote von fast 50 Prozent, die bis heute unerreicht ist. 48-mal startete er aus der ersten Reihe. Der Argentinier, der aufgrund seiner fast fehlerlosen Fahrten in seiner Heimat heute noch „ELMaestro“ genannt wird, ist ein wahrer Rekordmann der Formel 1.

Mit 46 Jahren und 41 Tagen ist der Ausnahmekönner (der als Aktiver nie einen Führerschein hatte!)

bis heute der älteste Formel-1-Weltmeister und der einzige Pilot, der für vier Teams (Alfa Romeo, Ferrari, Mercedes und Maserati) zum Titel gefahren ist. Fünfmal sollte Fangio Weltmeister werden – ein Wert, der erst von Michael Schumacher (sieben Titel) und Lewis Hamilton (6) übertroffen wurde. Dabei startete Fangio, der beinahe Fußballer geworden wäre, erst mit 39 Jahren seine Laufbahn in der Königsklasse...

Pikant ist auch eine andere Story: 1958 wurde Fangio in Kuba von der „Bewegung des 26.Juli“ um Fidel Castro für einen Tag entführt.


Christoph Kothgasser

                      5. NIKI LAUDA


STECKBRIEF

NIKOLAUS „NIKI“ LAUDA

GEBOREN: 22.Februar 1949 in Wien

GESTORBEN: 20. Mai 2019 in Zürich

NATION: Österreich

AUTOMOBIL-WM: Erster Start:GP von Österreich 1971;  Letzter Start: GP von Australien 1985

KONSTRUKTEURE: 1971-1972 March;  1973 B.R.M; 1974-1977 Ferrari; 1978-1979 Brabham; 1982-1985 McLaren

WM-BILLANZ: Weltmeister 1975, 1977, 1984

STATISTIK: 171 Starts; 25 Siege; 24 Poles und 54 Podestplätze


                   Der Höllenkämpfer

Er bleibt für immer der große Niki Nazionale

Vom Feuerunfall bis zum Dreifach-Champion

Vier Millionen Schilling Schulden hatte ich, keine Ausbildung, kein Angebot“, erzählte Niki Lauda in seiner Biogrraphie „Das dritte Leben“. Für seinen Traum Formel 1 tat er alles. Er brach sogar mit seiner Familie, die nichts vom Rennsport hielt.

Mit Ferrari gelang ihm der große Durchbruch, 1975 wurde er erstmals Weltmeister. Im darauffolgenden Jahr sollte der nächste Titel her, doch Lauda musste durch die Hölle. Beim Feuerunfall auf dem Nürburgring erlitt er schwerste Verbrennungen, die Lunge wurde durch giftige Dämpfe verätzt. Als er die Letzte Ölung im Spital erfuhr, bäumte sich Niki wieder einmal auf. „Ich hab mir gesagt, ich will nicht sterben, ich will weiterleben.“ Nur 42 Tage nach seinem Inferno saß Lauda in Monza schon wieder im Auto, verlor diese Weltmeisterschaft erst beim finalen Rennen in Fuji, auch weil er nach zwei Runden wegen Sicherheitsbedenken aufgegeben hatte.

In den Jahren 1977 und 1984 holte „Niki Nazionale“ noch weitere zwei WM-Titel, ehe er 1985 die Formel-1-Bühne als einer der größten Champions aller Zeiten verließ!

Richard Köck


                  6. SEBASTIAN VETTEL


STECKBRIEF

SEBASTIAN VETTEL

GEBOREN: 3.Juli 1987 in Heppenheim  

NATION: Deutschland

AUTOMOBIL-WM: Erster Start:GP der USA 2007

KONSTRUKTEURE: 2007 BMW Sauber; 207-2008 Toro Rosso;  2009-2014 Red Bull; 2015-2020 Ferrari  

WM-BILLANZ: Weltmeister 2010, 2011,2012, 2013

STATISTIK: 240 Starts; 53 Siege; 57 Poles und 120 Podestplätze


                 Großer „Baby-Schumi“

Vettel hatte man oft mit dem Landsmann verglichen

Dann holte er selbst vier Titel

Bereits im Kinderzimmer von Sebastian Vettel hing einst ein Poster vom siebenfachen Champion michael Schuhmacher. Und schon im Jugendtagen wurde Vettel liebevoll als „Baby-Schummi“ bezeichnet.

Doch Vettel war und ist keine kleine Kopie des Rekord -Weltmeisters. Der Heppenheimer ging seinen eigenen Weg und preschte schon früh von Erfolg zu Erfolg. Mit 21 Jahren und 74 Tagen holte er 2008 unter Teamchef Gerhard Berger im Toro Rosso seinen ersten Sieg und war plötzlich der jüngste GP-Sieger aller Zeiten. Erst Max Verstappen sollte ihm 2016 diesen Rekord nehmen,

Ein anderer bleibt ihm bis heute: Mit 23 Jahren und 164 Tagen kürte sich Vettel im Red-Bull-Team 2010 zum jüngsten Weltmeister aller Zeiten. 2011, 2012, und 2013 holte Vettel weitere drei Titel – aus „Baby-Schumi“ wurde ein großer Champion.

Bei Ferrari konnte er bisher nicht an die großen Erfolge seiner Red-Bull-Ära anschließen. Nach 2021 verlässt er nicht zuletzt deshalb die Scuderia, Vielleicht in Richtung Aston Martin, wie in der Gerüchtebörse immer öfter zu hören ist.

Christoph Kothgasser 


                    7. ALAIN PROST


STECKBRIEF: Alain Marie Pascal Prost  

GEBOREN: 24.Februar 1955 in Saint-Chamond

NATION: Frankreich

AUTOMOBIL-WM: Erster Start:GP von Argentinien 1980; Letzter Start: GP von Australien 1993

KONSTRUKTEURE: 1980 McLaren; 1981-1983 Renault; 1984-1989 McLaren;1990-1991 Ferrari; 1993 Williams  

WM-BILLANZ: Weltmeister 1985, 1986, 1989, 1993.

STATISTIK: 199 Starts; 51 Siege; 33 Poles und 106 Podestplätze

Professor Gnadenlos

Als Kind brach sich Alain Prost mehrfach die Nase, dann wurde er vierfacher Weltmeiste


Wenn die gewinnen willst, musst du erst ins Ziel kommen! Das war die Strategie von Alain Prost. Kaum jemand konnte sein Auto so schonend bewegen wie der Franzose. Wegen dieser Fahrweise wurde ihm bald der Spitzname „Professor“ verliehen. Aber der Vierfach-Weltmeister konnte auch gnadenlos sein. Vor allem seine Duelle mit Ayrton Senna sind unvergessen. Die Fehde zwischen den Superstars von McLaren ist legendär. Auslöser war ein Überholmanöver 1989 in Imola, obwohl man abgesprochen hatte, an dieser Stelle nicht zu überholen. Da hatte Prost bereits zwei seiner vier WM-Titel geholt. Viele seiner Rekorde hielten so lange , bis Michael Schuhmacher kam. Nach seiner Karriere übernahm Prost das Team Ligier und fuhr bis 2001 unter dem Namen „Prost Grand Prix“. Ein Sieg blieb dem Team aber verwehrt. So ehrgeizig der heutige 65-Jährige auf der Strecke war, so war er er auch als Kind. Er übte viele Sportarten aus und brach sich dabei mehrmals die Nase.

Markus Neißl


                     8. JACKIE STEWART


STECKBRIEF

John Young „Jackie“ STEWART

GEBOREN: 11.Juni 1939 in Milton, Schottland

„Seit dem Tod von John Surtees am 10. März 2017 ist Stewart der älteste

noch lebende Formel 1 Weltmeister

NATION: Vereinigtes Königreich

AUTOMOBIL-WM: Erster Start:GP von Südafrika 1965; Letzter Start: GP von Kanada 1973

KONSTRUKTEURE: 1965-1967 B.R.M; 1968-19669 Matra; 1970 March; 1970-1973 Tyrrell

WM-BILLANZ: Weltmeister 1969, 1971, 1973

STATISTIK: 99 Starts; 27 Siege; 17 Poles und 43 Podestplätze


Der dreifache Weltmeister Jackie Stewart aus Schottland veränderte Motorsport nachhaltig

Tod des Teamkollegen beendete die Karriere


Heuer am 1.Juni feierte Sir Jackie Stewart seinen 80er – der dreifache Champignon der Königsklasse, TV-Kommentator und Rennstallbesitzer hat den Motorsport nachhaltig verändert: „ Er ist verantwortlich dafür, dass die Formel 1 heute so sicher ist“, verneigte sich etwa Ex-Rivale Jacky Ickx.

Der kleine Mann aus Milton, der als Mechaniker in der Garage seines Vaters die Liebe zum Motorsport entdeckt hatte, konnte zwar nicht richtig lesen und schreiben, war aber ein Meister der Autoabstimmung. Ein Unfall beim GP von Belgien prägte 1966 sein Leben. Bei Regen kam er von der Strecke ab, krachte in eine Hütte – er hat nur mit viel Glück überlebt, weil ihn Fahrerkollege Graham Hill aus dem Wagen zog.

Der Tod seines Freundes Jim Clark 1968 war dann ein Weckruf: „Als Präsident der Fahrergewerkschaft habe ich mich forthin der Sicherheit gewidmet“, so Stewart. Gegen alle Wiederstände! In der „grünen Hölle“ am Nürburgring setzte er einen Fahrerstreik durch, erreichte in Folge den Bau der heutigen sicheren Strecke.

1973, als sein dritter WM-Titel schon feststand, wollte er in Watkins Glen mit seinem 100. GP die Karriere beenden. Im Training aber verunglückte sein Tyrell-Kollege Cevert tödlich. Das Team trat deshalb nicht zum Rennen an, Jackie beendete die Karriere mit 99 Starts.

V.Silli


Wir danken für diesen interessanten Rückblick der „DIE 10 GRÖßTEN PILOTEN ALLER ZEIT  „ der  „Krone“- und den Journalistischen Verfassern Herrn  Markus Neißl, Christoph Kothgasser,  Richard Köck,  Markus Neißl, und V.Silli die uns auch die Veröffentlichung unentgeltlich erlaubt haben.


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                   DIE 34 SIEGER AM RING


1963 Jack Brabham Brabham-Climax

1964 Lorenzo Bandini Ferrari

1970 Jacky Ickx Ferrari

1971 Joseph Siffert B.R.M.

1972 Emerson Fittipaldi Lotus Ford

1973 Ronni Peterson Lotus Ford

1974 Carlos Reutemann Brabham Ford

1975 Vittorio Brambilla March Ford

1976 John Watson Penske Ford

1977 Alan Jones Shadow Ford

1978 Ronni Peterson Lotus Ford

1979 Alan Jones Williams Ford

1980 Jean-Pierre Jabouille Renault

1981 Jacques Laffite Ligier-Matra

1982 Elio de Angelis Lotus-Ford

1983 Alain Prost Renault

1984 Niki Lauda McLaren-TAG Porsche

1985 Alain Prost McLaren-TAG Porsche

1986 Alain Prost McLaren-TAG Porsche

1987 Nigel Mansell Williams-Honda

1997 Jacques Villeneuve Williams-Renault

1998 Mika Häkkinen McLaren-Mercedes

1999 Eddie Irvine Ferrari

2000 Mika Häkkinen McLaren-Mercedes

2001 David Coulthard McLaren-Mercedes

2002 Michael Schumacher Ferrari

2003 Michael Schumacher Ferrari

2014 Nico Rosberg Mercedes

2015 Nico Rosberg Mercedes

2016 Lewis Hamilton Mercedes

2017 Valtteri Bottas Mercedes

2018 Max Verstappen Red Bull Racing

2019 Max Verstäppen Red Bull Racing

2020 1. Valtteri Bottas Mercedes

2020 2. Lewis Hamilton Mercedes

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              11% Zuwachs bei den Nächtigungen

Region Spielberg kann die Nächtigungszahlen wieder steigern

2018 konnte die Region Spielberg, rund um den Red Bull Ring, die magische Grenze von 200.000 Nächtigungen überschreiten. Nun ist mit über 225.000 Nächtigungen ein weiterer Rekord gelungen.

11% plus bei den Nächtigungen und knapp 9% plus bei den Ankünften lässt die Touristikerherzen höher schlagen.

Der größte Zuwachs konnte durch den ungebrochenen Andrang der holländischen Fans zur Formel 1 und die Airpower im September erreicht werden. "Vor allem die flexiblen Campingplatzgrößen rund um die Rennstrecke lassen solche Zuwächse überhaupt zu. Außerdem haben wir in den letzten Jahren einen Schwerpunkt auf das Thema Beherbergerschulung gelegt und unser Beherbergercoach hilft auch den kleinen Betrieben digital fit zu werden um überhaupt im Netz gefunden zu werden." erklärt die Geschäftsführerin Manuela Machner

Spielberg in holländischer Hand

Mit 17% der Gesamtnächtigungen ist Holland vor Steiermark, Niederösterreich, Oberösterreich und Wien die stärkste Nation. Lieben die Holländer doch die Stimmung rund um den Red Bull Ring, konnten sie doch in den letzten beiden Jahren spektakuläre Rennen und Siege ihres Helden Max Verstappen mitfeiern. Ein Grund, dass Spielberg heuer an auf der Messe "Fiets en Wandelbeurs" in Uetrecht teilnimmt um die niederländischen Gäste auch weiterhin zu motivieren in die Region zu kommen.

Außerhalb von Motorsport

Dass die Region mehr zu bieten hat als Motorsport zeigen die Auslastungen abseits der Rennen, denn auch hier sind stetig Auslastungssteigerungen in den Betrieben zu verzeichnen. "Wir setzen seitens des Tourismus sehr stark auf die Kooperation in der gesamten 'Region Murtal - Herzklopfen spüren' und auf den gemeinsamen Aufbau und die gemeinsame Vermarktung unserer Schwerpunkte wie Gruppenangebote, Wandern, Schneeschuhwandern, Familienskifahren und Kulturschätze. Denn in diesen Bereichen liegt unsere Kernkompetenzen."

Eckdaten:
Nächtigungen 2018: 202.932 - Nächtigungen 2019: 225.507 => + 22.575 (11%)
Ankünfte 2018: 78.348 - Ankünfte 2019:  => 85.355 + 7.007 (8,9%)

Länderverteilung Nächtigungen:
Holland: 17,4 / Steiermark: 12,7 / Niederösterreich: 8,1% / Oberösterreich: 8,1% / Wien: 7,1% / Bayern: 7%

19.11.2019

Zehn Jahre Motorsport am Red Bull Ring.

2020 markiert die zehnte Saison des Red Bull Ring. Österreichs Grand-PrixRennstrecke ist in diesem Jahrzehnt wieder zu den großen internationalen Motorsport-Destinationen aufgestiegen. Allein Formel 1 und MotoGP haben 2019 insgesamt über 400.000 Fans ins Herz der Steiermark gelockt.

Als drittgrößtes Event zählten die „Krone E-Mobility Play Days“ 35.900 Besucher.

                                                    

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                   Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen!

 

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